World War II in the Netherlands, seen from diaries of ordinary Dutch people.
Reviews and Comments
Gregor Groß kam im Jahre des Herrn 1973 zur Welt, kurze Zeit nach dem Tode Bruce Lees. Ob es dabei wirklich zu einer Seelenwanderung kam, ist bis heute ungeklärt. Seitdem interessiert sich Gregor für alles Mögliche, manchmal sogar wichtigen Sachen: weit gestreute Romane aus fast allen Genres (eigentlich nur keine aus dem Genre, wo blondgelockte Männer mit nacktem Oberkörper auf Pferden sitzend die Covers zieren), Baseballstatistiken, Wandern, Kochen, Zukunft von Mensch und Maschine.
Ansonsten versucht Gregor, tagsüber in seiner Firma (http://alpha-board.de macht agile Hardware-Entwicklung und Fertigungsservice) möglichst viel zu lächeln und dabei kompetent zu wirken, prokrastiniert am liebsten mit Büchern und noch mehr Büchern und bildet sich Gottweisswas auf seinen Risotto ein.
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gregorgross started reading Diary Keepers by Nina Siegal
gregorgross reviewed Zeit des Sturms by Andrzej Sapkowski
Rasant, unterhaltsam, spannend
4 stars
Ich mag den Hexer echt sehr. Ein bisschen, so muss ich sagen, erinnert er mich an Jack Reacher: er kann gerne Gewalt eskalieren, um Probleme zu lösen, legt da aber keinen Wert drauf und kriegt alles gerne anders hin. Geralt prüft viele Aussagen auf Plausibilitäten und findet oft Widersprüche in den Aussagen seiner Auftraggeber oder Gegner, insbesondere in denen von Zauberen natürlich (die sind wirklich ein verlogenes Pack).
Interessant auch, daß dieses zweite Buch der Vorserie zum Hexer eigentlich vor dem ersten Buch spielt, wie man in der Szene im Wirtshaus mit dem Kater von Iello sieht.
Und der Abschluß spielt ganz weit in der Zukunft, als selbst Yennefer und Ciri nur noch Geschichte sind.
Mir gefällt diese Serie sehr. Sie hat noch nicht das Niveau von George RR Martin erreicht, aber es ist ja auch nur die Vorserie. Mal sehen, wie episch es sich liest, wenn …
Ich mag den Hexer echt sehr. Ein bisschen, so muss ich sagen, erinnert er mich an Jack Reacher: er kann gerne Gewalt eskalieren, um Probleme zu lösen, legt da aber keinen Wert drauf und kriegt alles gerne anders hin. Geralt prüft viele Aussagen auf Plausibilitäten und findet oft Widersprüche in den Aussagen seiner Auftraggeber oder Gegner, insbesondere in denen von Zauberen natürlich (die sind wirklich ein verlogenes Pack).
Interessant auch, daß dieses zweite Buch der Vorserie zum Hexer eigentlich vor dem ersten Buch spielt, wie man in der Szene im Wirtshaus mit dem Kater von Iello sieht.
Und der Abschluß spielt ganz weit in der Zukunft, als selbst Yennefer und Ciri nur noch Geschichte sind.
Mir gefällt diese Serie sehr. Sie hat noch nicht das Niveau von George RR Martin erreicht, aber es ist ja auch nur die Vorserie. Mal sehen, wie episch es sich liest, wenn ich bei der Hauptserie ankomme.
gregorgross reviewed The Big Sleep by Raymond Chandler
Re-reading it in english
4 stars
I was reading all of the Marlowe books by Raymond Chandler, when I was about 15 or 16. My father gave them to me in German. I loved them, read all of them about five times, and generally loved Chandlers language so much I tried to emulate it in my own writing.
I thought it would be a good idea to once read one of the books in English, which I did, and it was fine. I actually remember some of the German translation and could compare some sentences. I'm astonished to see how close it was to the original, yet in english it's even better.
I will go on to read some other Marlowes in english as well.
I was reading all of the Marlowe books by Raymond Chandler, when I was about 15 or 16. My father gave them to me in German. I loved them, read all of them about five times, and generally loved Chandlers language so much I tried to emulate it in my own writing.
I thought it would be a good idea to once read one of the books in English, which I did, and it was fine. I actually remember some of the German translation and could compare some sentences. I'm astonished to see how close it was to the original, yet in english it's even better.
I will go on to read some other Marlowes in english as well.
gregorgross commented on A Fire Upon The Deep by Vernor Vinge (Zones of Thought, #1)
gregorgross reviewed Fugitive Telemetry by Martha Wells (The Murderbot Diaries, #6)
Love to come back to Murderbot
4 stars
... and in this respect, how easily I can convince myself to pick up a book out of this Murderbotseries, how I look forward to it, to the fun while reading, makes this series, even if it's small, comparable in my eyes to the fun I have looking forward to picking up the next Lee Child / Jack Reacher novel, or more literaric, picking up one of the 75 books in Georges Simenon's Maigret series. Wells Murderbot might not have the status of these long series yet, for sure. But I look forward to the next part from Wells as much as I do when picking up one of those others, great series. That's quite a praise, believe me.
... and in this respect, how easily I can convince myself to pick up a book out of this Murderbotseries, how I look forward to it, to the fun while reading, makes this series, even if it's small, comparable in my eyes to the fun I have looking forward to picking up the next Lee Child / Jack Reacher novel, or more literaric, picking up one of the 75 books in Georges Simenon's Maigret series. Wells Murderbot might not have the status of these long series yet, for sure. But I look forward to the next part from Wells as much as I do when picking up one of those others, great series. That's quite a praise, believe me.
gregorgross reviewed Die Juden im Koran by Abdel-Hakim Ourghi
Wichtiges Buch zu aktuellem Thema
4 stars
Dieses Buch erschien bereits in 3. Auflage Anfang 2023, und ich kaufte es mir lange vor dem 7. Oktober 2023, als Hamas und Sympathisanten in Israel einfielen und jüdische und nicht-jüdische Zivilisten vergewaltigten, massakrierten und töteten. Der Autor, Abdel-Hakim Ourghi, kam mit jungen Jahren nach Deutschland, indoktriniert als Antisemit aufgrund seiner muslimischen Sozialisation: Juden galten ihm als Täter, Muslime als Opfer. Dies wurde ihm so in Moscheen, arabischen Schulen und Hochschulen eingetrichtert, schreibt Ourghi, und er brauchte hier in Deutschland sehr lange, um das abzuschütteln.
Ourghi schaut sich die Geschichte des Islams und den Koran selber an und deckt darin systematischen Judenhass auf:
Fest steht, dass nicht alle Muslime Antisemiten sind. Fest steht jedoch auch, dass ziemlich viele Muslime Antisemiten sind. Den Islam pauschal als antisemitisch zu bezeichnen, ist irreführend, aber daß Islam und Judenfeindschaft nichts miteinander zu tun haben sollen, ist unwahr.
Das Studium …
Dieses Buch erschien bereits in 3. Auflage Anfang 2023, und ich kaufte es mir lange vor dem 7. Oktober 2023, als Hamas und Sympathisanten in Israel einfielen und jüdische und nicht-jüdische Zivilisten vergewaltigten, massakrierten und töteten. Der Autor, Abdel-Hakim Ourghi, kam mit jungen Jahren nach Deutschland, indoktriniert als Antisemit aufgrund seiner muslimischen Sozialisation: Juden galten ihm als Täter, Muslime als Opfer. Dies wurde ihm so in Moscheen, arabischen Schulen und Hochschulen eingetrichtert, schreibt Ourghi, und er brauchte hier in Deutschland sehr lange, um das abzuschütteln.
Ourghi schaut sich die Geschichte des Islams und den Koran selber an und deckt darin systematischen Judenhass auf:
Fest steht, dass nicht alle Muslime Antisemiten sind. Fest steht jedoch auch, dass ziemlich viele Muslime Antisemiten sind. Den Islam pauschal als antisemitisch zu bezeichnen, ist irreführend, aber daß Islam und Judenfeindschaft nichts miteinander zu tun haben sollen, ist unwahr.
Das Studium der islamischen Geschichte und des Korans, so Ourghi, zeigt verschiedene Phasen im Umgang mit jüdischen Menschen, angefangen beim Dialog mit ihnen ganz zu Anfang bis hin zur gewaltsamen Konvertierung,Tötung und Vertreibung nach dem Umzug nach Medina und dem Erstarken der noch jungen muslimischen Bewegung. Später kommt es zur Kennzeichnung und Ausgrenzung von Juden, zur öffentlichen Erniedrigung und mehr. Selbst der von Joseph Goebbels entworfene gelbe Judenstern des 3. Reiches hatte historische Vorbilder im Koran und in Arabien.
Warum ist das so wichtig, fragt Ourghi, sich dieser Vergangenheit zu erinnern und sich ihr zu stellen?
„Kollektives Erinnern ist ein ethischer Imperativ, der vor allem das Ziel hat, dass sich das vergangene Unheil nicht wiederholen möge. Erinnern im Falle der Geschichte des Islam muss ein generationsübergreifender Befreiungsakt vom ewigen Schweigen über die Gewalt gegen Juden, Christen und Andersdenkende sein. Er ist wichtig für die Gegenwart und die Zukunft. Das Vergessen oder Verdrängen beinhaltet hingegen, dass auch die heutigen Muslime zu Mitschuldigen werden. Vorausgesetzt, sie wissen darüber, heißt ihr Schweigen, dass sie mit den dunklen Seiten ihrer Geschichte einverstanden sind."
Dies gilt für Muslime ebenso wie natürlich für uns Deutsche. Auch wir tun besser daran, uns immer unserer Vergangenheit zu stellen. Und das gilt auch für Katholiken, Evangelische und sonstige Mitglieder religiöser Gruppen. Dieses Buch von Ourghi will nicht sagen, nur die Muslime sollten sich mit der Vergangenheit ihrer Religion auseinandersetzen. Aber, so Ourghi, sie tun es nicht, ignorieren es und stecken somit in der Vergangenheit fest.
Ziel dieser Aufarbeitung ist auch nicht, dass sich heutige Muslime schuldig fühlen sollen, sondern ein fürderhin "ewiges friedliches Miteinander im Interesse aller Menschen". Wie wir Deutschen wissen, ist diese Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte unangenehm, aber genau deswegen nötig.Das sagt übrigens der Koran selber, in Sure 51: 55: "Und erinnere! Das Erinnern nutzt den Gläubigen!“
Das von Ourghi im Vorwort festgestellte, häufige Fluchen auf Juden lässt sich auch in "Der Araber von morgen" von Riad Sattouf ( ➜ bookrastinating.com/book/850/s/the-arab-of-the-future ) bemerken, dort von Kindesbeinen an bereits in Vorschule und Schule. Aber der Islam stellt sich selbst nach außen und innen als Religion der Toleranz dar, nur passt das eben nicht ganz zur eigenen Geschichte.
Denn der Koran enthält einen Sünden-Katalog speziell für Juden und aufgrund dessen wurden Juden zu Tribut, spezieller Kleidung, weniger Besitz, Zahlungen im Kriegsfall und mehr gezwungen. Nichteinhalten führte zu Tod oder Vertreibung und Einzug allen Vermögens. und diese Vertreibungen finden bis heute statt. So sind aus arabischen Ländern seit 1948 ca. 900.000 Juden vertrieben worden.
Der Umgang der frühen muslimischen Gemeinde mit jüdischen Gläubigen nahm folgenden Ablauf:
- anfangs Frieden mit Juden, als die muslimische Bewegung noch klein war (defensiv)
- Dialog zur Konvertierung in dieser Phase
- Gewalt, als sich dies als erfolglos darstellte (offensiv)
In der ersten Phase hat man anfangs sogar viel aus der Thora übernommen, inkl. Gebetsrichtung nach Jerusalem. Erst später enthält der Koran Verse, in denen Juden als Affen und Schweine bezichtigt werden. Die Offenbarungen im Koran lassen sich zeitlich so verteilen:
- um 610 erste Offenbarung in Mekka
- später Umzug 622 nach Medina, dort erfolgreicher
- später Rückeroberung Mekkas und der gesamten arabischen Halbinsel
Aber: 90 Suren des Korans sind aus Mekka, nur 24 Suren aus Medina.
Ab 624 fanden Feldzüge gegen drei jüdische Stämme statt, unter anderem mit dem Töten von ca. 900 Männern und Versklavung ihrer Frauen und Kinder und Aufteilung allen Vermögens, im Jahr im 627 in der Oase von Haibar.
Was Ourghi fordert, ist dass Muslime sich der Vergangenheit ihrer Religion stellen, um sie zu reformieren. Nur so wäre der Islam für die Zukunft gewappnet, meint Ourghi.
Wichtiges Buch, gerade in der aktuellen Zeit. Und sehr informativ und anscheinend sehr ausführlich recherchiert und belegt.
gregorgross reviewed Die Angestellten by Olga Ravn
Wow! Wirklich aussergewöhnlich gut!
5 stars
Das Buch fängt langsam an und hat mich anfangs nicht wirklich begeistert. Erzählt wird die Geschichte eines Sechstausender-Schiffs, eines Raumschiffs unterwegs auf einer Pioniermission zu einem Planeten in einem anderen Sonnensystem.
Um diese Reise und auch folgende überhaupt hinzubekommen, besteht die Besatzung aus Menschen und Humanoiden, Bots, die teils organisch, teils mechanisch sind. Um sie alle zu managen und daraus zu lernen, gibt es eine Arbeitskommission, die Gespräche mit allen führt und den Zustand dieser autarken Gesellschaft überwacht. Protokolle dieser Gespräche zwischen Menschen oder Humanoiden und der Arbeitskommission lesen wir, unordentlich sortiert und nur in Teilen vorgelegt.
Wie wir erfahren, läuft das anfangs alles gut. Man kommt an, besucht den Planeten, bringt einige Gegenstände oder Artefakte mit, stellt diese aus. Alle Beteiligten, egal ob Mensch oder halbe Maschine, fangen an zu träumen und werden ihrer Arbeit und ihrer Mission überdrüssig.
Es gibt eine Revolte. Man greift zu …
Das Buch fängt langsam an und hat mich anfangs nicht wirklich begeistert. Erzählt wird die Geschichte eines Sechstausender-Schiffs, eines Raumschiffs unterwegs auf einer Pioniermission zu einem Planeten in einem anderen Sonnensystem.
Um diese Reise und auch folgende überhaupt hinzubekommen, besteht die Besatzung aus Menschen und Humanoiden, Bots, die teils organisch, teils mechanisch sind. Um sie alle zu managen und daraus zu lernen, gibt es eine Arbeitskommission, die Gespräche mit allen führt und den Zustand dieser autarken Gesellschaft überwacht. Protokolle dieser Gespräche zwischen Menschen oder Humanoiden und der Arbeitskommission lesen wir, unordentlich sortiert und nur in Teilen vorgelegt.
Wie wir erfahren, läuft das anfangs alles gut. Man kommt an, besucht den Planeten, bringt einige Gegenstände oder Artefakte mit, stellt diese aus. Alle Beteiligten, egal ob Mensch oder halbe Maschine, fangen an zu träumen und werden ihrer Arbeit und ihrer Mission überdrüssig.
Es gibt eine Revolte. Man greift zu extremen Mitteln. Trotz allem gibt es weiterhin Liebe zwischen Menschen, zwischen Menschen und Maschinen und zwischen Menschen und Maschinen und ihren echten oder eingepflanzten oder halluzinierten Geistern aus ihrer Vergangenheit.
Und auf einmal ist das Buch packend, spannend, philosophisch, unterhaltsam, erkenntnisreich. Es regt zum Nachdenken an. Es zeigt einen Weg, aus einer Collage von Einzelblickpunkten das Gefühl einer Gruppe wieder zu geben, was eine Art zu schreiben ist, die mir selber schon glückte. Ist dies vielleicht das SciFi-Buch, das mir selber meinen Weg als Autor zeigt?
gregorgross commented on Fraud: A Novel by Zadie Smith
Interesting personal history article by Zadie Smith in The New Yorker: www.newyorker.com/magazine/2023/11/27/the-fall-of-my-teen-age-self
gregorgross commented on Die Angestellten by Olga Ravn
Ich bin gespannt auf dieses Buch, denn ich habe sehr viel Gutes darüber gehört. Es wird verglichen im düsteren Ton mit Jeff VanderMeer und Annihilation und mit Helen Philipps' The Beautiful Bureaucrat. Beide Bücher habe ich sehr gemocht.
Zudem ist es der Künstlerin Lea Guldditte Heslund und ihren Installationen gewidmet, so daß ich auf den ersten Seiten immer die Exponate Heslunds sah, die irgendwie zum Leben erweckt wurden.
Ich bin gespannt auf dieses Buch, denn ich habe sehr viel Gutes darüber gehört. Es wird verglichen im düsteren Ton mit Jeff VanderMeer und Annihilation und mit Helen Philipps' The Beautiful Bureaucrat. Beide Bücher habe ich sehr gemocht.
Zudem ist es der Künstlerin Lea Guldditte Heslund und ihren Installationen gewidmet, so daß ich auf den ersten Seiten immer die Exponate Heslunds sah, die irgendwie zum Leben erweckt wurden.
gregorgross reviewed Der letzte Wunsch by Andrzej Sapkowski (The Witcher - Vorgeschichte 1)
Sehr witzig und packend
4 stars
Dieses Buch beginnt ziemlich genau, wo die Serie beginnt: Geralt jagt eine Striege. Erzählt wird hier viel aus der Vorgeschichte des Hexers, warum er der Schlächter von Blaviken heisst, wie er den Brauch des Rechts der Überraschung anwendet (was später viel Bedeutung haben wird), wie er die Zauberin Yennefer kennenlernt und sie sie verlieben.
Die Dialoge sind oft wirklich witzig. Unterhaltungen laufen oft wie in einem Krimi ab, denn fast alle wollen einem Hexer nie die Wahrheit sagen, selbst wenn sie ihn eigentlich beauftragen wollen. So kommen die eigentlichen Gründe und Randbedingungen immer erst nach und nach ans Tageslicht.
Sehr spannend ist das Buch auch. Aber es liest sich wirklich sehr gut. Ich beschaffe mir umgehend Teil 2.
gregorgross reviewed Stolz und Vorurteil by Jane Austen
Ich liebe Bücher aus dem 19. Jahrhundert!
5 stars
Und zwar u.a. insbesondere wegen ihres Tons. Dieses hier wurde von Jane Austen zwar bereits 1797 geschrieben, erschien aber erst 1813 oder so ähnlich.
Es geht um die Familie Bennet und ihre fünf Töchter, die von ihrer Mutter unter die Haube zu bringen sind. Die Mutter stellt sich dabei, sagen wir mal, töricht und zuweilen sehr peinlich an. Die jungen Frauen sind nicht alle am Heiraten interessiert oder betrachten die Brautschau als den wichtigsten Teil ihres Lebens, aber für die meisten wird am Ende alles gut. Sehr gut.
Was ich beim Anschauen der Bridget Jones-Filme gar nicht so mitbekam damals sind die Referenzen auf dieses Buch. Es gibt Mr. Darcy, der auch in diesem Buch der positive Held ist, und Mr. Wickham (von wicked - böse?), dessen hübsch anzuschauenden, aber definitiv nicht guten Teil Hugh Grant übernahm.
Ich habe die 470 Seiten in 6 Tagen runter gerissen …
Und zwar u.a. insbesondere wegen ihres Tons. Dieses hier wurde von Jane Austen zwar bereits 1797 geschrieben, erschien aber erst 1813 oder so ähnlich.
Es geht um die Familie Bennet und ihre fünf Töchter, die von ihrer Mutter unter die Haube zu bringen sind. Die Mutter stellt sich dabei, sagen wir mal, töricht und zuweilen sehr peinlich an. Die jungen Frauen sind nicht alle am Heiraten interessiert oder betrachten die Brautschau als den wichtigsten Teil ihres Lebens, aber für die meisten wird am Ende alles gut. Sehr gut.
Was ich beim Anschauen der Bridget Jones-Filme gar nicht so mitbekam damals sind die Referenzen auf dieses Buch. Es gibt Mr. Darcy, der auch in diesem Buch der positive Held ist, und Mr. Wickham (von wicked - böse?), dessen hübsch anzuschauenden, aber definitiv nicht guten Teil Hugh Grant übernahm.
Ich habe die 470 Seiten in 6 Tagen runter gerissen und war dreie davon gar nicht am Lesen. Sehr gutes Buch. Hab ich schon gesagt, daß ich die Bücher des 19. Jahrhunderts liebe?
gregorgross reviewed Network Effect by Martha Wells (The Murderbot Diaries, #5)
Best part so far, I think
4 stars
The first few books of the Murderbot series were very short. This one is the first true novel-length installment and it features all the usual fun:
- Murderbot is trying so much to read humans and understand their communication
- Murderbot is learning to navigate its own emotions
- Murderbot meets ART again, and they are both fond of each other, trying to learn to have a relationship from one bot to the other
And of course, all of it is very funny. Murderbot shut down its own governor module, which was installed to make sure it complies to human orders. Now, murderbot only complies to its own motivations and rules. But another task of the governor module seems to have been anger management, and without such module, murderbot is angry most of the time.
I really loved this book, the best so far. I'm ordering …
The first few books of the Murderbot series were very short. This one is the first true novel-length installment and it features all the usual fun:
- Murderbot is trying so much to read humans and understand their communication
- Murderbot is learning to navigate its own emotions
- Murderbot meets ART again, and they are both fond of each other, trying to learn to have a relationship from one bot to the other
And of course, all of it is very funny. Murderbot shut down its own governor module, which was installed to make sure it complies to human orders. Now, murderbot only complies to its own motivations and rules. But another task of the governor module seems to have been anger management, and without such module, murderbot is angry most of the time.
I really loved this book, the best so far. I'm ordering the next two installments now.
gregorgross wants to read House of Doors by Tan Twan Eng
Just read this article by James Wood (New Yorker) about this book: www.newyorker.com/magazine/2023/11/13/house-of-doors-tan-twan-eng-book-review
... and I'm intrigued.
Just read this article by James Wood (New Yorker) about this book: www.newyorker.com/magazine/2023/11/13/house-of-doors-tan-twan-eng-book-review
... and I'm intrigued.
gregorgross started reading Network Effect by Martha Wells (The Murderbot Diaries, #5)
Part 5 of this admittedly funny SciFi series. Funny it is because this SecUnit, a security bot, has freed itself from its governor module that its corporate owners use to control it. It is now acting on its own behalf or for whatever clients it chooses. Yet this particular SecUnit might also need its governor module for anger management, because it really has a short fuse.












