Ich erinnere mich an den weißen Sand, den endlosen Strand, den unbemannten Leuchtturm. Hier kommt die Koschka - oder das, was ich für die Koschka hielt: dieses Labyrinth aus Sandbänken - bis dicht an die Insel heran, und der Leuchtturm signalisiert dies. Man fühlt das Meer nahe, obwohl es nicht zu sehen ist. Auf dem Sand liegt eine Menge Müll, den die Winterstürme über die Koschka getrieben haben. Flaschen, Hölzer, ein Rindenstück von einer Korkeiche, ein langer Bambussproß, eine Kokosnuss, eine isolierte Gasmaske und ein Zauberwürfel. Ich erinnere mich, wie Tolik eine angebrochene Wochkaflasche vom Strand aufhob, sie ohne viel Federlesens aufschraubt, einen kräftigen Schluck nimmt, angeekelt das Gesicht verzieht.
"Salzig, Scheiße... Wasser reingekommen..."
Sprachlos sehe ich ihn an, frage: "Wie kannst Du?"
"Was denn?"
"Aber wenn in der Flasche Schwefelsäure gewesen wäre?"
"Warum denn Schwefelsäure?"
"Warum auch immer, aber du hast nicht mal vorher dran gerochen!"