gregorgross reviewed New Horizon - Planetenfall by Rainer Wekwerth
Spannend und unterhaltsam
4 stars
Dieses Buch wurde im Rahmen einer Crowdfunding-Kampagne von Reiner Wekwerth geschrieben und im Eigenverlag herausgebracht. Wekwerth ist allerdings bereits mit mehreren Büchern am Markt vertreten, also auf keinen Fall ein Amateur. Ich habe an der Crowdfunding-Kampagne teilgenommen und mein Name findet sich in den Danksagungen.
Bis auf ein paar Tippfehler lässt sich das mit dem Eigenverlag aber nicht feststellen: die Geschichte ist spannend, sehr gut atmosphärisch ausgestattet und auch die Figuren sind gut ausgearbeitet und fühlen sich real an.
Es geht um eine Zukunft, in deren Vergangenheit eine Alienrasse jeweils Gruppen von Angehörigen verschiedener Völker der Erde entführt hat, auf Planeten in der Milchstraße absetzte und sie sich selber überließ quasi. Und so beziehen alle möglichen bewohnten Planeten ihre Charakteristika aus den uns ihnen zugedichteten Eigenschaften ihrer Völker. Wir wissen also irgendwie, was wir erwarten können, auch es in der Zukunft spielt. Wir erleben Römer, die ein Reich …
Dieses Buch wurde im Rahmen einer Crowdfunding-Kampagne von Reiner Wekwerth geschrieben und im Eigenverlag herausgebracht. Wekwerth ist allerdings bereits mit mehreren Büchern am Markt vertreten, also auf keinen Fall ein Amateur. Ich habe an der Crowdfunding-Kampagne teilgenommen und mein Name findet sich in den Danksagungen.
Bis auf ein paar Tippfehler lässt sich das mit dem Eigenverlag aber nicht feststellen: die Geschichte ist spannend, sehr gut atmosphärisch ausgestattet und auch die Figuren sind gut ausgearbeitet und fühlen sich real an.
Es geht um eine Zukunft, in deren Vergangenheit eine Alienrasse jeweils Gruppen von Angehörigen verschiedener Völker der Erde entführt hat, auf Planeten in der Milchstraße absetzte und sie sich selber überließ quasi. Und so beziehen alle möglichen bewohnten Planeten ihre Charakteristika aus den uns ihnen zugedichteten Eigenschaften ihrer Völker. Wir wissen also irgendwie, was wir erwarten können, auch es in der Zukunft spielt. Wir erleben Römer, die ein Reich haben, das alle anderen unterdrücken will, Beduinen, die Sklavenhandel betreiben, und andere. Das ist aber besser umgesetzt, als es sich in meiner Beschreibung liest, ehrlich gesagt. Es war eine Mischung von Stereotypen, in die Zukunft transplantiert.
Ein Leibwächter des Römischen Kaisers hat die Schnauze voll, tötet jenen und flieht, um sich für immer zu verstecken. Doch das Universum findet ihn, denn ein Krieg gegen das Imperium macht genau seine Anwesenheit erforderlich. Der Plot dahinter macht schon Sinn. Ich will nicht zuviel verraten.
In Summe kann ich sagen: ich würde mir auch einen zweiten Teil durchlesen. Ich finde zwar, dass diese Geschichte statt 310 Seiten ruhig 500 Seiten verdient hätte, denn vor allem das Ende kam einigermaßen zügig, fand ich. Wekwerth schreibt flüssig, anschaulich, unterhaltsam - und man will wissen, wie es weiter geht.