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gregorgross

gregorgross@bookrastinating.com

Joined 3 years, 1 month ago

Gregor Groß kam im Jahre des Herrn 1973 zur Welt, kurze Zeit nach dem Tode Bruce Lees. Ob es dabei wirklich zu einer Seelenwanderung kam, ist bis heute ungeklärt. Seitdem interessiert sich Gregor für alles Mögliche, manchmal sogar wichtigen Sachen: weit gestreute Romane aus fast allen Genres (eigentlich nur keine aus dem Genre, wo blondgelockte Männer mit nacktem Oberkörper auf Pferden sitzend die Covers zieren), Baseballstatistiken, Wandern, Kochen, Zukunft von Mensch und Maschine.

Ansonsten versucht Gregor, tagsüber in seiner Firma (http://alpha-board.de macht agile Hardware-Entwicklung und Fertigungsservice) möglichst viel zu lächeln und dabei kompetent zu wirken, prokrastiniert am liebsten mit Büchern und noch mehr Büchern und bildet sich Gottweisswas auf seinen Risotto ein.

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Mou has her way with words

... and everything else with words, like alliteration. This really reads exceptionally good, because Mou observes so much of us, of our interactions, of our mimics and else.

The story is about a young female who moves to London. She gets to know her friend Ruth, who moves away after a while, and a man, a pilot. Is she in love, or is she not? Will she marry, or not? What does she want from life, who could give it to her, and similar questions get pondered. In the end, things get even more complicated and the protagonist stands before a very important decision. And deciding she must, and she weighes all angles, points of view, consequences, and all with respect to her, her future and her life.

I'm absolutely pro that choice, and even more so after these consequent deliberations leading to it. Still, the end shocked …

Jewgenij Samjatin: KiWi Taschenbücher, Nr.49, Wir (Paperback, German language, Kiepenheuer & Witsch)

Vorläufer von Brave New World und 1984

So steht das auf'm Klappentext und so ist es auch wirklich. Es sieht ehrlich so aus, als ob sich Aldoux Huxley und George Orwell haben inspirieren lassen, nur bleibt die Frage, ob sie diesen Text von Samjatin überhaupt kannten.

Ich finde den Konflikt von D-503 konsequenter als den des Protagonisten bei Huxley und Orwell. Ganz sicher aber ist D-503 aber der Erbauer eines Raumschiffs, also ist das hier wirklich SciFi, aber auch ansonsten nicht besonders helle.

Denn meistens schnallt er wirklich wenig, was um ihn herum in anderen Menschen vorgeht. Dies mag aber auch ein Zeichen seiner Zeit sein, genau dieses Verhalten. Denn um das Individuum aufzugeben und in der Masse aufzugehen, erfordert keinerlei privates Interesse an irgendwas oder irgendjemand, denn dass wäre ja individuell!

Ich weiß nicht mehr, wie ich über dieses Buch gestolpert bin, aber es gehört in den Kreis von Brave New World, 1984 …