Gaysis quoted Les enfants de Hurin by J. R. R. Tolkien
Er liess ihm die Wahl, entweder frei zu gehen, wohin er wolle, oder den Rang und die Befehlsgewalt als der mächtigste seiner Hauptleute anzunehmen; er brauche nur zu enthüllen, wo sich Turgons Festung befinde, und alles zu erzählen, was er über die Pläne des Königs wisse. Doch Húrin der Standhafte verhöhnte ihn und sagte: "Du bist blind, Morgoth Bauglir, und du wirst es immer sein und nur das Dunkle sehen. Du weisst nicht, welchen Gesetzen die Herzen der Menschen folgen, und wenn du es wüsstest, könntest du sie nicht beeinflussen. Ein Narr, wer ein Angebot Morgoths annimmt! Zuerst wirst du nehmen, was man dir gibt, und dann dein Versprechen nicht halten. Ich würde nur den Tod als Lohn empfangen, wenn ich dir sagte, was du wissen willst."
Darauf lachte Morgoth und sagte: "Du wirst den Tod noch wie eine Gnade von mir erflehen." [Er] [...] befahl ihm nach Westen zu schauen, nach Hithlum, und an sein Weib, seinen Sohn und seine Familie zu denken. "Denn sie wohnen jetzt im Bereich meiner Macht', sagte er, 'und sind meiner Gnade ausgeliefert." "Du kennst keine Gnade", entgegnete Húrin. "Doch über diese Menschen wirst du den Weg zu Turgon nicht finden, denn sie kennen seine Geheimnisse nicht."
— Les enfants de Hurin by J. R. R. Tolkien (Page 66)
